Jasna Pečjak
Jasna PečjakMitgründer Metron Institut

Jasnas Figur im Roman

Sie ist ein temperamentvoller Rotschopf, der sich so leicht nichts vormachen lässt.

Seit Jahren ist sie der Navigator im Team, wenn es mit ihrem Mann Andrej auf Expeditionen oder Reisen geht. In Sachen Elektroautos macht ihr deshalb so schnell auch niemand etwas vor.

Es scheint, als ob sie nur dank Coffein zur Hochform aufläuft, dabei täuscht der Eindruck.

Denn trotz ihrer schier überbordenden Energie behält sie einen kühlen Kopf und den wird sie brauchen, wenn die ersten Schwierigkeiten während der Rallye in Slowenien auftauchen…

  • Fast noch mehr als ihren Mann braucht sie ihren Kaffee am morgen
  • Klettert in ihrer Freizeit über Stock, Stein und Eis
  • Voller Mitgefühl für andere und nimmt sich selbst nicht zu Ernst
  • Mit ihrem Mann Andrej ist sie ein eingespieltes Team
  • Ist seit Jahrzehnten von nachhaltiger Stromerzeugung und Mobilität überzeugt
Jasna Pečjak
Jasna PečjakMitgründer Metron Institut

Wer Jasna im wirklichen Leben ist

Jasna ist ein quirliges Kraftpaket, das von Kaffee, Schokolade oder Kuchen, vorzugsweise der Original „Cremeschnitte“ aus Bled, angetrieben wird.

Kein Wunder, denn bei ihrem Hobby, dem sie seit Jahrzehnten in den unterschiedlichsten Weltteilen nachgeht, braucht sie jede Menge Energie. Ob Eisfälle in Korea und Tadschikistan oder Felsen in Thailand oder auch nur ein paar Bergwände in den italienischen Dolomiten vor ihrer Haustür, die Kletterei packte schon früh ihren Ehrgeiz.

Sie ist für Abenteuer geschaffen. Deswegen tauschte sie ihr Jura-Studium auch gegen die Arbeit in gemeinsamen Firmen mit ihrem Mann Andrej, mit dem sie zwei Töchter hat.

In 2003 wurde bei ihr der Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (A1AD) – auch Laurell-Eriksson-Syndrom genannt- diagnostiziert. Eine genetische Stoffwechselerkrankung, die bei Patienten Atemnot, Keuchen und Rasseln verursacht. Die Symptome können zunächst als wiederkehrende Atemwegsinfektionen oder Asthma interpretiert werden.

Doch wenn Patienten auf die entsprechende Behandlung nicht ansprechen, könnte dies ein Zeichen für A1AD sein. Dies war bei Jasna der Fall, da sie bereits seit Jahren Asthma-Patientin gewesen war.

Hier ist ein Video, in dem sie über ihre Erfahrungen spricht. Seit 2004 hat sie eine Substitutionstherapie erhalten, um ihr Gesamtzustand zu stabilisieren. Doch ihre Lungenfunktion ließ trotzdem langsam nach. Bis Sommer 2015 konnte Jasna durch die Therapie immer noch (gemäßigt) klettern, wandern oder auf einem e-Bike Fahrradtouren unternehmen. Seit dem jedoch ist ihr Lunge nicht mehr in der Lage, sie mit genügend Sauerstoff bei anstrengenden Tätigkeiten zu versorgen. Als nächster Schritt bleibt ihr nur eine Lungentransplantation.

Jasna ist eine Kämpfernatur und ein bewundernswertes Vorbild in so vielerlei Hinsicht, nicht nur für eine Figur in diesem Spionageroman.

Warum Jasna mit uns ins kalte Wasser sprang